Tetra Pak® - Schrittmacher für einen nachhaltigen Konsum

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​​​Schützt, was gut ist 


Der erste grüne Erfinder kommt aus Schweden. Für den ambitionierten Wissenschaftler Dr. Ruben Rausing stand bereits bei der Gründung von Tetra Pak im Jahr 1951 fest: „Eine Verpackung sollte mehr sparen, als sie kostet." Unsere Getränkekartons lösen diesen Anspruch gleich mehrfach ein. Als preiswerte Verpackung für Milch und andere flüssige Lebensmittel sorgen sie für ein Maximum an Hygiene bei gleichzeitig geringem Materialverbrauch. Überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt, sind die Verpackungen schon von Natur aus umweltschonend.​

Perfektes Zusammenspiel

Etwa drei Viertel eines Getränkekartons bestehen aus Karton. Hinzu kommen dünne Kunststoff- und Aluminiumschichten. Der gebräuchlichste Tetra Pak®- Karton besteht zu 73% aus Karton, zu 22% aus Polymeren und zu 4% aus Aluminium.

Holz - ein nachwachsender Rohstoff

Der wichtigste Rohstoff für die Herstellung unserer Getränkekartons kommt aus skandinavischen Wäldern. Der Rohstoff für den Karton der in Deutschland auf den Markt gebrachten Tetra Pak®-Verpackungen stammt ausschließlich aus FSC®-zertifizierten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen.

Dokumente und Broschüren

Das FSC-System

(pdf, 280 KB)
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Die ökologischen Vorteile des Getränkekartons

(pdf, 328 KB)
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Gute Verpackungen - Ein Bericht von Tetra Pak

(pdf, 6292 KB)
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Ihr Ansprechpartner für Umweltfragen

Katharina Schenk
Tel. 044 804 6 651

Mail: katharina.schenk@tetrapak.com

Hält ganz schön dicht

Der Kunststoff "Polyethylen", kurz: PE macht ca. 20 Prozent eines Getränkekartons aus. Wir verwenden ihn gegen die Feuchtigkeit von außen und für die Dichtigkeit.

Polyethylen ist ein organisches Material auf der Basis von Kohlenstoff und Wasserstoff. Das für Getränkekartons verwendete Polyethylen enthält keine umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Additive, insbesondere keine Schwermetall-Verbindungen mit Cadmium oder Blei. Auch Weichmacher sind nicht enthalten.

Licht und Sauerstoff müssen draussen bleiben

In unseren aseptischen Verpackungen kommt eine Aluminiumschicht zum Einsatz, die achtmal dünner als ein menschliches Haar ist, aber lebenswichtigen Schutz vor Sauerstoff und Licht bietet und damit verderbliche Lebensmittel bis zu 12 Monate lang ohne Kühl- und Konservierungsstoffe sicher hält.

Obwohl diese Schicht bereits sehr dünn ist, sind wir bemüht, sie durch ständige Neuerungen so dünn wie möglich zu machen und untersuchen alternative Barriere-Materialien.

Auf Basis von Zuckerrohr

Wir waren 2011 die ersten in der Branche, die Kappen aus biobasierten Polymeren auf den Markt gebracht haben. Hergestellt aus brasilianischem Zuckerrohr-Ethanol, sind sie funktionell wie herkömmliche (ölbasierte) Kunststoffkappen, haben aber einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck.

Wichtig zu wissen ist, dass die Recyclingfähigkeit nicht beeinträchtigt wird, da die biobasierten Materialien ohne Einschränkungen zusammen mit herkömmlichen Polymeren verarbeitet werden.

Unsere Frischmilchverpackung Tetra Rex® Bio-basiert ist der weltweit erste Getränkekarton, der vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird: Zum Karton kommt die Kartonbeschichtung aus biobasierten Folien aus Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) und biobasierte Verschlüssen aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE), beide aus Zuckerrohr.

Unser langfristiges Ziel ist es, dass alle unsere Verpackungen aus erneuerbaren Alternativen zu ölbasierten Kunststoffen hergestellt werden.

FSC®: Höhere soziale und ökologische Standards

Wir können nicht mehr Ressourcen verbrauchen, als verfügbar und reproduzierbar sind. Das hat man schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts erkannt, als vielerorts die Holzvorräte als Folge der Erzgewinnung zur Neige gingen und die Nachhaltigkeit „erfunden“ wurde.

Nachhaltigkeit bedeutet zunächst einmal, dass mehr Holz nachwächst als geerntet wird. Aber es geht um mehr: Zu den wichtigsten Grundsätzen einer nachhaltigen Forstwirtschaft gehört die Erhaltung der biologischen Vielfalt (Biodiversität). Wertvolle Biotope bleiben unberührt. Äste und Kronenspitzen werden nicht entfernt und verbleiben ebenso wie abgestorbene Bäume im Wald und bieten Lebensraum für viele Käfer- und Pilzarten.

Dies und vieles mehr wird in den Standards des Forest Stewardship Council® (FSC) geregelt. Der FSC ist eine internationale, gemeinnützige und unabhängige Organisation. Das FSC-Qualitätssiegel gilt international als der anspruchsvollste Standard für eine umweltgerechte Waldbewirtschaftung. Alle Interessengruppen kommen zusammen und einigen sich in einem demokratischen Prozess auf einen gemeinsamen nationalen Standard. Das heißt: Nicht der Waldbesitzer entscheidet alleine, auch Vertreter von Umweltverbänden, Gewerkschaften sowie Vertreter der Zivilgesellschaft und indigene Völker sitzen mit am Tisch.

Die für Tetra Pak-Verpackungen eingesetzten Holzfasern stammen ausschließlich aus FSC-zertifizierten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen. Mit 87 Prozent erreicht das FSC-Siegel in der Schweiz die höchste Bekanntheit weltweit.

Recycling, ein wirksamer Beitrag zum Umweltschutz

Gebrauchte Getränkekartons werden jetzt auch in der Schweiz gesammelt und einer Verwertung zugeführt. Aldi Suisse, SPAR und weitere Detailhändler nehmen in ihren Filialen gebrauchte Getränkekartons zurück.

Gebrauchte Getränkekartons werden auch über den «Recycling-Sack», gemeinsam mit gebrauchten Kunststoff-Flaschen gesammelt. Die vollen Säcke können an den offiziellen Sammelstellen zurückgegeben werden. Die gesammelten Verpackungen werden über einen hochwertigen Auf- und Verarbeitungsprozess rezykliert und wieder dem Stoffkreislauf zugeführt.

Getränkekartons zu recyceln ist technisch nicht viel aufwendiger als das Recycling von Zeitungen oder Wellpappe. Gebraucht wird dazu lediglich ein sogenannter "Pulper", der in fast jeder Papierfabrik, die Altpapier einsetzt, zu finden ist. Es handelt sich dabei um einen großen Bottich mit einem Rührwerk: die Kartons werden dort hinein gegeben, Wasser dazu und so lange rühren, bis sich die Fasern von den Folien ablösen. Das dauert beim Getränkekarton etwas länger als bei unbeschichteten Papieren.
Im Frühling hat die Model AG in Weinfelden die neue Fibre Evolution-Anlage zur Stoffaufbereitung für Getränkekartons in Betrieb genommen. Aus dem gewonnenen Rohstoff werden hochwertige Wellkartonpapiere gefertigt. Mit der neuen Anlage können sämtliche Getränkekartons, die in der Schweiz anfallen, recycelt werden.

Die übrig bleibenden Folienreste werden derzeit überwiegend in Zementfabriken verwertet. Bei der Zementherstellung braucht man nicht nur die Energie aus dem Kunststoff, sondern auch Aluminiumoxid, um die Abbinde-Eigenschaften des Zements zu verbessern. Darüber hinaus befinden sich weitere innovative Verfahren vor der Marktreife.

Auf einen Blick

OHNE KONSERVIERUNGSSTOFFE

Durch die aseptische Technologie, die bei der Herstellung von Getränkekartons für lange haltbare Produkte eingesetzt wird, bleiben Lebensmittel bis zu 12 Monate frisch und geniessbar – ganz ohne Konservierungsstoffe.

LICHT- UND VITAMINSCHUTZ

Aus Gründen der Lebensmittelsicherheit werden Aluminium und Polyethylen eingesetzt. Sie versiegeln die abgefüllten Getränke und schützen sie vor dem Eindringen von Feuchtigkeit, Sauerstoff und Licht.

SICHER UND FRISCH

Die in aseptischen Verpackungen enthaltenen Getränke müssen erst nach dem Öffnen gekühlt werden. Zuvor können keine Bakterien in die Verpackung eindringen.

KLIMAVERTRÄGLICH

70 bis 80 Prozent des Getränkekartons werden aus dem nachwachsenden und klimaneutralen Rohstoff Holz hergestellt.

ZERTIFIZIERT

100 Prozent unserer eingekauften Kartonqualitäten sind nach den Standards des Forest Stewardship Councils (FSC) zertifiziert.

BIO-BASIERT

Für Frischmilch ist der erste Getränkekarton, der komplett aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, bereits auf dem Markt. Auch immer mehr Verschlusskappen bestehen aus Kunststoff auf Basis von Zuckerrohr.

RECYCELBAR

Getränkekartons sind recycelbar. Seit 2017 werden Getränkekartons schweizweit zum Recycling gesammelt.

ÖKOLOGISCH VORTEILHAFT

In Deutschland empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) den Kauf von Getränkekartons aufgrund guter Ökobilanzen.